Mit einem hochemotionalen Design für den "Mi.To" setzt sich Alfa Romeo in der Kleinwagenklasse in Szene. Das Unternehmen setzt auf den positiven Imageeffekt, denn Kleinwagen mit niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten treffen auf den Wertewandel in der privaten Mobilität. Für die edle Marke ist das aber ein riskantes Spiel.
Tumminelli lässt den Alfasud völlig weg in seinem Kritik-Versuch, und er lässt weg, dass Designer wie Ingenieure in Italien immer wieder von der einen zur anderen Marke gingen.
Wen stört es, dass der Mito auf dem Punto beruht? Das werden die meisten Käufer in ihrem Leben nicht wissen. Genauso wenig, wie sie wissen werden, dass Ferrari der Rennstall mit Alfas war, dass Ferrari in den 50er-Jahren mit einem Lancia-Motor Siege einfuhr, dass Hruska für den Fiat 128 mitverantwortlich war und nachher für den Alfasud.
Der Name Alfa steht für eine Erwartung, genauso wie der Name Hyundai für eine Erwartung steht. Alfa könnte Hyundais bauen, und wenn Alfa das macht, dann gibts Haue, aber umgekehrt, wenn Hyundai Alfas zu bauen versucht, dann schaut kein Schwein hin.
Wenn das Management, die Marketingleute und die Ingenieure das umsetzen, dann wirds gut. Der 8c ist schon eine Ikone, und das färbt von alleine ab. Alles deutet auf ein gutes Ergebnis hin.
Tumminelli darf gerne versuchen, das schlechtzureden. Es hört ja kein Schwein hin.
auch von mir noch ein neues Video, welches ich in den weiten des Netz gefunden habe. Bleibt nur nur zu Hoffen, dass es nicht schon auf einer der vergangenen 1000 Seiten mitgeteilt wurde.
Man soltte auch mal schauen, wo denn der Herr Tumminelli seine Prioritäten setzt.
Zitat:
business-on.de: Professor Tumminelli, was ist Design für Sie?
Paolo Tumminelli: Es ist der wirtschaftliche Aspekt von Design. Der Handwerker, der mehr oder weniger Kunstobjekte macht, ist für mein Design-Verständnis nicht relevant. Mir geht es vorrangig um die Art der Beeinflussung von Konsum-Verhalten.
und zum Tiguan schreibt er ebenfalls im Handelsblatt
Zitat:
er mit breiter Brust angekündigte Komfort-Geländewagen vereint Elemente von Jeep, Passat und BMW. Das wirkt orientierungslos – und könnte gerade deshalb überzeugen
...
Der Tiguan ist alles andere als ein selbstbewusstes Statement, sondern ein geschlechtsneutrales Automobil, ein Marketing-Konstrukt, das gleichzeitig alles und nichts bedeutet. Das ist nicht abwertend gemeint: Genau das kommt bei einer orientierungslosen Kundschaft – also der Mehrheit – bestens an.
So gesehen ist die Äußerung zum Mi.To doch sehr positiv und so ganz uneigennützige Aussagen sind das ja auch nicht, der Herr Tumminelli will den Firmen wahrscheinlich nur klar machen, dass es wohl doch besser ist, die Sachen über seine Firma designen zu lassen. http://www.goodbrands.de
Als 1987 IRI-Präsident Romano Prodi Alfa Romeo Fiat schenkte, war das Ende einer glorreichen Produktgeschichte bereits vorauszusehen. Zuerst wurden die Fiat-Plattformen übernommen, danach wurde sogar der raffinierte V6-Motor durch ein mittelmäßiges GM-Aggregat ersetzt.
Nur ein Wunder konnte die Marke retten, und dieses geschah 1997 in Form des "156". Die Mittelklasse-Limousine ließ die Herzen alter Markenfans wieder schlagen und zog eine neue, designorientierte Kundschaft an. Mit knapp 700 000 Exemplaren in zehn Jahren ist dem "156" die Rückkehr der Marke zu verdanken.
Da könnte man glatt den Eindruck gewinnen, der Arese V6 wurde schon vor dem Erscheinen des 156er durch den Holden V6 ersetzt.
Ist etwas eigenartig geschrieben wie ich finde....
>Der Tiguan ist alles andere als ein selbstbewusstes Statement, sondern ein geschlechtsneutrales Automobil, ein Marketing-Konstrukt, das gleichzeitig alles und nichts bedeutet. Das ist nicht abwertend gemeint: Genau das kommt bei einer orientierungslosen Kundschaft – also der Mehrheit – bestens an.<
Wenn was wahr ist, dann das. Zu diesem Urteil bedarf es aber keines wissenschaftl. Titels oder eines Lehrstuhls.. das sieht man nämlich auch so
Wenn das Management, die Marketingleute und die Ingenieure das umsetzen, dann wirds gut. Der 8c ist schon eine Ikone, und das färbt von alleine ab. Alles deutet auf ein gutes Ergebnis hin.
Tumminelli darf gerne versuchen, das schlechtzureden. Es hört ja kein Schwein hin.
Volle Punktzahl . L´art pour l'art beim Automobildesign. Sorry, das geht an der heutigen Realität weit vorbei.
Die Zeiten von Figoni & Falaschi oder Saoutchik sind lange vorbei.