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AW: Vergleich Giulietta gegen neuen 1er
@Kaiwin
1.Leute die 30.000 Euro bar auf Tasche haben, um diese in einem Kompaktwagen/untere Mittelklasse "zu versenken", gibt es relativ wenig.
Die die es haben legen sehr oft Wert auf Image in Kombination mit dem "Besten".
Bei anderen Herstellern gibt es Extras und in einer Qualität die es bei Alfa nicht für Geld und gute Worte gibt.
2.Die 5.000, die andere teurer sind (seien sollen) als Alfa, relativieren sich über den Verlauf von 3-5 Jahren, da bei denen der Wertverlust nicht ganz so hoch ist. So ist dann z.b. ein 1'er BMW, erst Recht Golf nach 5 Jahren nicht mehr 5.000 teurer, sondern "nur" noch 2.000€
3. Die Gesamtqualität und vor allem der Rundumservice bei Alfa ist dann doch nicht so gut wie bei den anderen. Ich denke, dass nach 4-5Jahren doch der eine oder andere Euro bei einem Alfa mehr drauf ging für Reparaturen. Das relativiert dann auch zusätzlich den höheren Preis beim "Neukauf".
4. Bei Finanzierungen wird zumindest ebenfalls ein Teil des höheren Neupreises ebenfalls durch den höheren Restwert egalisiert, oft sind die Konditionen auch bessser, sei es der Zinssatz oder die Inzahlungnahme des gebrauchten.
=> Ich halte die Gulietta im Vergleich zu den Grund/kleineren Versionen der Konkurrenz für ein gutes Preis/Leistungsangebot. Und immerhin hat sie ja bei der AZ den 1'er zweimal "geschlagen" (als 170PS Benziner und auch als 170 PS Diesel). Wann gab es das das letzte mal, das ein Alfa "offziell" besser war als ein BMW?
Aber in der Wahrnehmung am Markt reicht das halt oft nicht. Kennt man von Opel, die fuhren auch lange die "Preisleistungssiegerstrategie" mit Ihren Omega und Senator Modellen für die Mittelklasse ja sogar Oberklasse. Aber wenn einer damals 50.000DM übrig hatte, wollte er halt keinen Opel mehr fahren. Dann waren auch 60.000 für nen MB drin.
Gruß
L.
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