Zunächst meinen besten Dank an „
Jass“. Deine Meinung war mir sehr wichtig – obwohl mir klar ist, dass sie von Dir mit einem zynischen Touch versehen wurde. Gell, „
Dinosaur“? Übrigens übergab Alfa Romeo bisher in diesem Jahr die Fahrzeugschlüssel an weitere 582 „Ein-Personen-Gefaller“.
Und hier ein Zahlenwerk das „
pedi“ kennt aber hier nicht nennt: Alfa Romeo verkaufte 2006: 15.182 und 2007: 11.568 Fahrzeuge. Vom Januar bis August 2008 wurden 4624 Alfas zugelassen, 2882 entfallen auf die Typenreihe 159, Brera, GTV und Spider. Davon werden 2086 (73,9%) mit einem Dieselmotor befeuert. Der Fahrzeugbestand an Alfa Romeos in Deutschland beträgt am 1.1.2008: 167.723 (+1,4% zum Vorjahr). Der prozentuale Anteil von Alfa Romeo am Gesamtbestand der Fahrzeuge in Deutschland lag am 1.Januar 2008 bei 0,4%. Dies gleicht in etwa dem Bestand von Chevrolet, Chrysler-Jeep-Dodge, Daihatsu, MG Rover, Saab, Subaru, Porsche. (Quelle: KBA).
„
Don Malte“ das Wikipedia erklärt neben dem Begriff „Spider“ auch den „Roadster“ und das „Cabrio“ und stellt unter „Diskussionen“ weitere Texte dazu ein die unsere Beachtung verdienen. Ich meine, spannend genug alle Einträge zu lesen. Deine Reklamationen, auch im Bezug zum Alfa Spider, beziehen oder vergleichen mit historischen Roadstern. „Die Wurzeln dieser Bauart liegen ja vermutlich in zweisitzigen Rennwagen, die straßentauglich umgerüstet wurden, als Spielzeug für die Oberschicht“ (Wikipedia).
Der Absatz „Moderne Roadster“ erklärt u.a. folgendes:
„..letzterer (Roadster) muss auch heute noch einige Attribute vorweisen können, um als solcher eingestuft werden zu können: 1. Eigenständige Bauform und Entwicklung, also keine veränderte Version eines bestehenden Modells; 2. Reiner Zweisitzer, auch keine „Notsitze“; 3. Versenkbares oder entfernbares Verdeck, in offenem Zustand dürfen nur die A-Säule, die Sitze sowie ein eventuell vorhandener Überrollschutz die Schulterlinie überragen“.
Beim Begriff „Leicht“ denken wir sicher alle auch das Leistungsgewicht eines Fahrzeugs. Zum Vergleich einige Fakten (damals/heute): Zu einem der sportlichsten Fahrzeuge im Straßenverkehr zählte in den Jahren 1954-64 der Alfa Romeo Giulietta Spider „Veloce“(1,3 Ltr., bis 100 PS (SZ/SS), 800-876 kg). Leistungsgewicht also: 8,76 kg/PS. Das Leistungsgewicht des aktuellen Spider 3.2 JTS V6 24V liegt bei 6,44 kg/PS. Aber klar, der Spaß für Nordschleifen-Fetischisten beginnt bei 2 kg/PS.
Für „Don Malte“ ist der Preis eines Alfa Romeo Spider zu hoch. Darauf muss ich nicht eingehen. Warum das nicht stimmt, haben bereits andere Forumsmitglieder erklärt.
Ebenso spaßig gemeint scheint noch der Ausdruck „Das Ding „Diesel“ ist eine stinkende Landwirtschaftsmaschine“. Dazu ein Auszug von Artikeln zur neuzeitlichen (!) Common-Rail-Technik:
„Die Common-Rail-Einspritzung soll bei Volkswagen das Angebot an durchzugsstarken, verbrauchs- und emissionsarmen TDI®-Motoren ergänzen und erweitern. Über welches Potenzial diese Technik verfügt, stellt der auf der Tokyo Motorshow 2005 von Volkswagen präsentierte Prototyp des EcoRacer mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-TDI® eindrucksvoll unter Beweis. Aus 1.484 cm³ Hubraum entwickelt der Prototyp ein Drehmoment von maximal 250 Newtonmetern und eine Höchstleistung von 108 kW (136 PS) bei 4.000 min-1. Dabei liegt der durchschnittliche Verbrauch im EcoRacer, je nach Fahrweise, zwischen 3,0 und 4,0 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern. Und das unter Einhaltung der für die EURO-5-Abgasnorm geplanten Emissionsgrenzwerte.“ (Quelle: Volkswagen)
„Mazda bringt Anfang 2009 einen neuen Hightech-Dieselmotor auf den Markt. Der 2,2 Liter große Common-Rail-Direkteinspritzer leistet 136 kW/185 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern.“ (Kölnische Rundschau)
„Der 2,0 Liter-Motor des BMW 320d ist mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung ausgestattet, deren Piezo-Injektoren mit einem Einspritzdruck von 1.800 bar arbeiten. Da der Kraftstoff in jeden Zylinder durch sieben Düsenöffnungen in bis zu drei Portionen eingespritzt wird, breitet sich die Flamme im Kraftstoff-Luft-Gemisch während des Arbeitstaktes sanft aus, was vor allem der Laufkultur des Dieselaggregats zugute kommt. Technisch höchst anspruchsvoll fällt auch das Aufladungssystem aus. Der Vierzylinder verfügt über einen einzelnen Abgasturbolader, der durch verstellbare Schaufelräder eine auf alle Lastbereiche optimal abgestimmte Kraftentfaltung gewährleistet. Über einen elektrischen Stellmotor werden die Turbinenschaufeln in Sekundenbruchteilen dem jeweiligen Lastzustand des Motors angepasst. Auf diese Weise ist ein spontanes Ansprechen bei niedrigen Drehzahlen ebenso gewährleistet wie eine hohe Leistung unter Volllast.“ (BMW)
„Mit dem TT Roadster 2.0 TDI Quattro macht Audi den Turbodiesel-Motor nun auch im offenen Zweisitzer salonfähig. Die druckvolle und drehfreudige Art des Selbstzünders bereitet überzeugende Sportsfreuden. … Der famose 3,0-Liter-Common-Rail-Diesel hat uns schon in anderen Audi-Baureihen überzeugt. Im A4 Cabrio macht er eine glänzende Figur. Untypisch für einen Diesel ist die Laufruhe und das Drehvermögen des V6. Dennoch ist der Auspuffsound markant geraten. Unter Volllast wähnt man sich weder kinetisch noch akustisch in einem Dieselauto.“ (Auto Scout24, 2005!)
„
StephanV6“ hat einen 159 2.4 JTDM gefahren und ist abgeturnt. Kann ich verstehen, dass Dir das auf den mit geschwindigkeitsbeschränkten Landstraßen und Autobahnen in Österreich nicht ausreicht. Du brauchst einen V6 mit 350 PS der Dich blitzschnell auf 250 bringt.

Ich schreibe hier übrigens von einem Spider und dem damit (für mich) entscheidenden Fahrgefühl mit dieser PKW-Spezies.
„
Earny“, nein – ich schraube nicht selbst am Auto. Ich bringe meine Fahrzeuge immer brav zum Hersteller-Kundendienst (Scheckheftgepflegt). Die Pflege für Lack und Innenraum nehme ich natürlich selbst in Angriff, kleine Lachschäden lasse ich sofort vom Dellendoktor beheben.
„
Blackmail“ trifft den Nagel auf den Kopf: „..es schweift mal wieder ab“. Dennoch besten Dank für die Beiträge über deren Inhalt und die Verfasser ich mich nicht wunderte. Sowohl die Namen als auch die Texte blitzen immer dann auf, wenn 939 Spiderbesitzer ein paar Zeilen zum Besten geben. Spiderfahrer fürchtet Euch nicht! Wir wissen nicht, ob und warum sie in den vielen Jahren ihrer Mitgliedschaft in diesem Forum oder von Alfa Romeo und/oder deren Produktpolitik deprimiert, verärgert oder demotiviert wurden. Natürlich gehen wir alle nicht blauäugig durch die Landschaft und kennen die Maßnahmen, die zum hohen Bekanntheitsgrad, dem guten Image eines Herstellers und der exzellenten Qualität eines Produktes beitragen. Und natürlich gibt es bei Alfa Romeo einigen Nachholbedarf – wie auch bei anderen Autoproduzenten.