Mehrmalige "Dauerstarten von 5 bis 10 Sekunden" bringt bei einem Diesel, der bei Kälte nicht anspringen will, nichts. Starte gleich beim ersten mal solange bis die Kiste läuft, auch wen das 30 Sekunden dauert und hör erst auf, wenn die Batterie anfängt zu schwächeln. Denn dann bringt's eh nix mehr.
Rumpelt und "zündet" er dazwischen überhaupt nicht (das ist bei Dir ja anscheinend NICHT der Fall), bringt das natürlich außer einer leeren Batterie nichts.
Alte Dieselmotoren verlieren schon mal mehr oder weniger deutlich ihre Kompression auf einem oder mehreren Zylindern und dann startet die Kiste bei Kälte zunehmend schlechter. Ist das Ding einmal angesprungen und warmgelaufen, springt er dann tagsüber auch wieder problemlos an. Die Startprobleme treten dann wieder bei kaltem Motor auf.
Natürlich können auch eine oder mehrere Glühkerzen bzw. deren Sicherung defekt sein. Aber ob Du den mit einem solchen Defekt nach einer "10-Grad-Minus-und-kälter-Frostnacht" das Ding überhaupt zum Laufen bringst, würde ich jetzt mal stark bezweifeln.
Früher hat man seinen Diesel bei solchen Temperaturen auf einem Berg abgestellt, gut vorgeglüht, beim runterrollenlassen eingekuppelt und gleichzeitig den Starter gezogen und dann gehofft, daß der Berg steil und die Straße lange genug war, um das Ding zum Laufen zu bringen ...
Ach ja - das Rußen nach so einer Kaltstartorgie ist völlig normal. Hier wird einfach der bereits eingespritzte, aber nicht gezündete Kraftstoff verbrannt, also zuviel Kraftstoff beim Start im Zylinder und dafür zuwenig Sauerstoff = schwarzer, stinkender Rauch.
Viele Grüße
André d.2.