Zitat:
Zitat von Placebo
Er drückte sich wie folgt aus: Es ist möglich bei einem negativen Sturz ein gewisses Maß an Vorspur ein zu stellen um einen einseitigen Reifenverschleiß entgegen zu wirken. Allerdings würde dies zur Folge haben, dass nicht alleine die innere Flanke des Reifen sich abfährt, sondern im gleichen Zuge der restliche Reifen genauso schnell an Profil verliert wie sonst nur die innere Flanke. Ein weiteres nicht ausschließbares Problem könnte durch eine Vorspur ein Übersteuern des Fahrzeugs bei naßer, glatter, oder schneeglatter Fahrbahn sowie bei trockener Fahrbahn im Grenzbereich sein. Aber dies würde man erst sehen wenn es soweit ist.
Jetzt meine Frage: Hat der Werkstattmeister recht oder hardstyle?
Kann mich schwer mit dem Gedanken anfreunden das Alfa seine Fahrzeugflotte mir Nachspur aus der Werkshalle lässt.
wie sieht es denn mit dem Gesamtverschleiß aus? Gibt es schon Erfahrungsberichte?
Wäre schön wenn sich noch mal jemand dazu äußern könnte
Danke im Voraus!
Gruß Manuel
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Also:
Grundsätzlich hat der Meister recht. Man muss schon überlegen und auch testen.
Das habe ich gemacht.
1. Der Gesamtverschleiß ist bei mir (nach 20.000 km) geringer als früher, allerdings hatte ich damals Pirelli drauf, jetzt Conti. Kann auch daran liegen.
Jedoch definitiv kein hoher Verschleiss. Warum auch, die jetzige Spureinstellung ist ähnlich den meisten vergleichbaren Fahrzeugen. Wenn du schon 2 Grad vorspur hast, dann nochmal 2 oder 3 Grad zugibtst, dann kann das anders aussehen.
2. Das Fahrverhalten im Grenzbereich ist absolut unproblematisch, auch bei Nässe. Will nicht sagen dass ich der Profi-Testfahrer bin, aber immerhin hab ich eine Int. C-Lizenz....
Schönen Gruß
Rudi