Zitat:
Zitat von rossi
@gust
teilweise hast du recht. aber es verlangt niemand, dass ein v6 nur 6liter verbraucht, aber wenn ein v6 mit nur 260PS fast 14 und noch mehr verbraucht ist das nicht mehr zeitgemäß, dass IST FAKT.
Ein bekannter der einen RS4 fährt verbraucht 14liter, das ist ein V8 mit 190mehr PS!!!
die diesel von alfa (gm) sind super (fahr ja selbst einen, verbrauch: 5,5liter).
das alfa sich aus der krise schaffen muss, ist jedem klar! dann aber doch bitte nicht mit überteuerten preisen (mag ansichtssache sein, aber ich empfinde es so).
ich fahr jetzt als firmenwagen einen 156 JTDM, als ich mir neulich den 159 2,4 JTDM TI konfiguriert habe, wurde mir fast schlecht, als ich fertig war, war ich mit rund 40.000euronen dabei.
da kommt mich ne neue c-klassse 220cdi mit AMG sportpaket im verhältnis zur alfa ausstattung nicht viel teuerer, lt. listenpreis!
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wie ich schon geschrieben habe: es dauert eben eine Weile, bis man einen neuen Motor fertigentwickelt hat. Oder man schmeißt ein halbentwickeltes "etwas" auf den Markt... dann kommen wieder die Beschwerden über die mangelnde technische Kompetenz und die Unfähigkeit, weil die Dinger reihenweise in Rauch aufgehen...
zu den Preisen: tja, man kann natürlich alles so billig anbieten, wie die Koreaner... damit man dann noch Gewinn macht (das ist übrigens der Sinn und Zweck eines jeden Unternehmens), muss man dann eben an der Technik sparen (Qualitätsprobleme) UND: man macht sich die Marke kaputt und wird in der Zukunft nichts mehr verdienen, weil die werte Kundschaft dann immer billigere Autos fordern wird. Irgendwann hat man dann das Image eines Billigheimers und verkauft nix mehr und wenn wird es nur noch Müll sein.
Dass die Fans einer Marke so etwas verlangen, kann ich einfach nicht glauben. Ist denn ein 159er so viel schlechter als eine C-Klasse? Nachdem, was ich erlebt habe, bei diversen Fahrten mit einem 159 SW ist das Auto jedenfalls Spitze und auch das Geld wert.
Noch was zum Hintergrund meiner Ansichten zu diesem Thema:
eigentlich komme ich "aus der englischen Ecke". Auf der Insel gab es mal einen Autohersteller, dem es beinahe ähnlich ergangen wäre, wie Fiat (nur dass sie weniger Glück hatten). Rover.
Die wurden 2000 von BMW wieder verkauft und hatten eigentlich eine gute Zukunft vor sich. Wenn man ihnen Zeit gegeben hätte, neue Modelle und Motoren zu entwickeln. Das Gegenteil war der Fall. Selbst Fans der Marke haben alles, aber wirklich alles zerredet. Kleinste Mängel wurden hochstilisiert, die heimatliche Presse/TV hat ins gleiche Horn geblasen... Das krasse dabei war: die Modellpalette war zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht so mies. Zum Schluss hat Rover genau das getan, was gefordert wurde: alle Autos billig verramscht, sich das Image kaputtgemacht, nix mehr verdient--> pleite. Die waren zum Schluss richtig verzweifelt und haben überall nach Motoren und Plattformen angeklopft, um innerhalb von zwei Jahren was neues zu haben, hatten aber zu wenig Geld um das zu bezahlen, haben nebenbei immer weiter an ihren neuen Modellen entwickelt usw. um es doch noch irgendwie zu schaffen, den "vom Markt gestellten Zeitplan" einzuhalten. Und dann: Licht aus.
Deshalb finde ich die Vorgehensweise von Fiat/Alfa genau richtig. Sich Zeit nehmen, das was jetzt da ist gewinnbringend zu vermarkten und dann in einer angemessenen Zeit was richtig neues rauszubringen.
Und ich finde auch: wem es nicht passt, der soll sich ein anderes Auto kaufen und damit glücklich werden. Aber dieses Gejammer... sorry
